Unterm Strich hat man mehr davon

Neben den klassischen Werbearten die eine Agentur anbietet, gibt es auch welche, die mit ihren Maßnahmen herausstechen wollen. Sie bieten "Below-the-Line"-Maßnahmen an. Diese sind persönlicher und ermöglichen das Ansprechen einer spezifischen Zielgruppe. Durch den direkten Kontakt kommt es bei solchen Maßnahmen auch häufiger zu einem, größtenteils positiven, Feedback.

Möchten Sie mal probieren?

Die wahrscheinlich beliebteste dieser Methoden ist Sampling: die Verteilung von Proben. Egal ob es hier um Käse, Parfum oder Cocktails geht, wer gegen Verkaufsgespräche immun ist, kann es sich hierbei gut gehen lassen. Es ist jedenfalls angenehmer als auf dem Weg zur Arbeit oder noch besser zum Arzt auf der Straße angesprochen zu werden, ob man sich denn auch genügend um die Welt kümmere. Klar, gleich macht man das, sobald man nicht mehr in Eile ist. Beinahe genauso aufdringlich ist Mobile Marketing. Es ist traurig, wenn nach ein paar Tagen Ruhe das Handy endlich mal wieder klingelt und es dann doch nur ein Netzanbieter ist. Ein unauffälliges, zumindest war es das einmal und sollte es auch noch sein, Mittel war das Product Placement. Wen interessiert es schon ob der Bösewicht eine Pepsi trinkt und der Held eine Coca Cola? Solange die Werbung nicht als Schriftzug im Gesicht des Hauptdarstellers steht, wird es kaum jemandem auffallen. Das Bewusstsein für solche Dinge kommt erst mit dem Wissen, welches man z.B. in einer Marketingvorlesung erlangt.

Es muss schon wieder eine Jahreszeit vorbei sein, der Schlussverkauf hat angefangen.

Eine weitere angenehme Methode ist die Verkaufsförderung, z. B. durch die allseits beliebten Schlussverkäufe. Sie und die Methode der Gewinnspiele schaffen es sogar, Menschen die gerade einen schlechten Tag haben, auf ihre Seite zu ziehen. Aber das ist schließlich auch Sinn und Zweck der Sache.