Internet Werbemethoden

Unbegrenzte Auswahl

Zu Zeiten des Internets, in denen nichts mehr anfassbar sein muss, um interessant zu sein, in denen Virtualität über Realität steht, kommt es häufig zu einer schier unbegrenzten Menge an Möglichkeiten. Kaum ein Begriff wird bei Google mit weniger als eintausend Suchergebnissen belohnt. Es gibt sogar regelrechte Sportarten, deren Ziel es ist, so wenige Ergebnisse wie möglich zu haben. Zumeist sind das dann sehr lange Wortkombinationen, die im alltäglichen Gebrauch keine Verwendung finden, und deren einziger Zweck darin zu bestehen scheint, einzigartig zu bleiben. Als Beispiel sind hierfür "Sextantenverkauf" (165 Ergebnisse), oder "Holzwurmfalle" (249 Ergebnisse) zu nennen.


Diese riesige Auswahl an zurverfügungstehenden Websites, die sich mit genau dem Begriff befassen, den man sucht, könnte man als unglaubliches Geschenk wahrnehmen, schließlich wird es dadurch niemehr einen Mangel an Informationen zu irgendeinem Thema geben. Doch so leicht ist das natürlich nicht, denn wer kennt schon alle Internetseiten der Welt? Und genau hier tritt nun Google auf die Bühne, mit dem Angebot, alle Domains der Welt so zu ordnen, dass der User genau findet, was er sucht.

Keine Auswahl

Doch dadurch legt der User auch eine große Macht in Googles Hände: nämlich die Auswahl selber für ihn zu steuern. Dieses geniale Konzept kann als Werbung begriffen werden. Vergleichbar mit den Bikini Trends 2011. Hier wurden zu Anfang des Jahres die Trends definiert und nicht etwa erst am Ende des Jahres untersucht. Doch während sich der User darüber freut, dass eine für ihn eine angesagte Auswahl für das ganze nächste Jahr zusammengestellt wird, erlaubt er den "Trendsetzern" auch für ihn zu entscheiden, welche Kleidung er nicht kauft, da er nur die zur Verfügung gestellt bekommt, die auch als Trend beschrieben wird.

Eine weitere Methode ist die des Gutscheins. Hierbei wird durch die Betonung auf "billiger" davon abgelenkt, was vielleicht noch billiger ist, sodass sich der potenzielle Kunde darüber freuen kann, ein Schnäppchen gefunden zu haben, ohne eigentlich zu wissen, welche anderen Möglichkeiten ihm noch blieben. Als zum Beispiel der im Internet verankerte s. Oliver Shop mit Gutscheinen von bis zu 40% prahlte gingen die Verkaufszahlen genau dieser Produkte rasent schnell nach oben, im Vergleich dazu blieben andere Kleidungsverkäufer, die wesentlich günstigere Kleidung anboten, weiterhin unbeachtet, da sie sich nicht als "billiger" profilierten.

Die Auswahl der Auswählenden

Klar ist, dass das Internet riesig ist, und dass es unmöglich ist, alleine eine passende Auswahl, aus dem gewaltigen Spektrum an Domains zu treffen. Eine Lösung kann natürlich sein, sich auf den zu verlassen, der am meisten Traffic hat. Das Problem hierbei ist nur, dass der Traffic wiederrum von demjenigen mit dem meisten Traffic generiert wird. Also kann dieser Anbieter keine Generallösung sein.

Wichtig ist nur, dass man weiß, welcher Anbieter nach welchen Kriterien auswählt. So kann man zum Beispiel mit der Suchmaschine IxQuick wesentlich schneller an Informationen rankommen, die mit den üblichen nicht korrespondieren. Das liegt daran, dass IxQuick (im Vergleich zu Google) keine IP-Adressen speichert, und die Suche dementsprechend wieder völlig neutral ist. Gleiches gilt für den Fall, dass man nach dem gleichen Begriff sucht, wie schon zuvor, nur dass man gerne eine neue Seite hierfür entdecken möchte. Auch hier sind Suchmaschinen ratsamer, die keine IP-Adressen speichern. Außerdem sollte man wissen, welchen Rezensionen man vertraut, oder welche Internetseiten für einen selbst besonders praktisch sind. Das wiederrum sollte man nicht von den Empfehlungen, oder Abratungen ander Webdienste abhängig machen, sondern am besten selber ausprobieren. So kann man sich relativ schnell, relativ sicher sein, dass man sich nicht von den Wellen der Internetwerbung mitreißen lässt, sondern dass man am Ende tatsächlich immer noch selber derjenige ist, der entscheidet.